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Tansania: Politisches Porträt

25.10.2021 - Artikel

Tansania, eine Präsidialrepublik in Ostafrika, entstand 1964 infolge des Zusammenschlusses des Festlands mit den Inseln Sansibars zur Vereinigten Republik Tansania. Es ist ein vergleichsweise friedliches und stabiles Land mit hoher religiöser Toleranz. Pressefreiheit und der Wirkungsspielraum der Opposition werden von der Regierung jedoch eingeschränkt. Weibliche Genitalverstümmelung ist weit verbreitet und Homosexualität strafbar.

Die Partei CCM regiert seit der Unabhängigkeit 1961 ununterbrochen. Der am 17.03.2021 verstorbene Präsident Magufuli führte einen harten Kampf gegen Korruption, ging aber auch rigoros gegen Kritiker vor. International bekannt wurde er als Corona-Skeptiker. Seine Nachfolgerin, Samia Suluhu Hassan, öffnet das Land nach langem Protektionismus. Sie ist bestrebt, zur Stabilisierung in der Region Ostafrikas beizutragen. Die Teilautonomie Sansibars sorgt immer noch für innenpolitische Diskussionen. Seit 2.11.2020 regiert der neue Präsident Sansibars, Hussein Ali Mwinyi (CCM). Er bildete eine Regierung der nationalen Einheit mit der stärksten Oppositionspartei Sansibars, ACT-Wazalendo.

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